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 Betreff des Beitrags: Re: Einen Grundstock an Wolle zulegen...
BeitragVerfasst: Fr 28. Jan 2011, 09:23 
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Tahkli
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Registriert: Di 14. Dez 2010, 13:43
Beiträge: 126
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shorty hat geschrieben:
Aber wer weiss schon , was nem Alien gefällt

Hihi!

Vielleicht werde ich ja auch zu einer Marktschnalle :mrgreen:

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...liebe Grüße von mir - Lara


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 Betreff des Beitrags: Re: Einen Grundstock an Wolle zulegen...
BeitragVerfasst: Fr 28. Jan 2011, 09:24 
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Tahkli
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Registriert: So 2. Nov 2008, 01:37
Beiträge: 136
Wohnort: Wuppertal
Gut, ich mache tatsächlich nicht so gerne größere Strickprojekte...das stimmt. :oops:
Aber ich hatte auch vor der Spinnerei eine längere Strickpause, und finde in meiner Familie noch dankbare Abnehmer für Schals, Mützen, Halstücher und Co.
Ich fahre außerdem manchmal zu Veranstaltungen mit Spinnvorführung, wo sich solche Kleinteile natürlich besser verkaufen lassen...
Trotzdem haben sich die Kleinstmengen besonderer Kammzüge, Kardenbänder und Vliese auch sonst bewährt, vor allem, wenn ich gemerkt habe, daß ich diese Sorte/Aufmachung nicht so gerne spinne. So habe ich mit 100 bis 200 Gramm genug Gelegenheit, zu merken, ob ich es gut finde...gleichzeitig muß ich kein Kilo von etwas spinnen, was mir keine Freude bereitet.

Für die größeren Strickstücke nehme ich lieber die selbstaufbereitete Wolle aus der Gegend, weil ich nicht so empfindlich bin, und so eine Weste oder Jacke dann auch schön haltbar und strapazierfähig ist.

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Grüßis die Claudi

Die Dummen werden nicht gesät, sie wachsen von selbst.


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 Betreff des Beitrags: Re: Einen Grundstock an Wolle zulegen...
BeitragVerfasst: Fr 28. Jan 2011, 09:27 
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Tahkli
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Registriert: Di 14. Dez 2010, 13:43
Beiträge: 126
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Ja klar, stimmt schon, kleinere Mengen machen mehr Sinn zum probieren, werde ich auch machen.
Ich liebäugel mit einem Kardiertier, da hat man ja noch viel mehr Möglichkeiten...

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 Betreff des Beitrags: Re: Einen Grundstock an Wolle zulegen...
BeitragVerfasst: Fr 28. Jan 2011, 10:13 
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Tahkli
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Beiträge: 136
Wohnort: Wuppertal
Zitat:
Ich liebäugel mit einem Kardiertier,

An diesem Punkt war ich auch ganz schnell angekommen... :roll:

Zum Glück durfte ich bei einer Freundin uas der Spinngruppe kardieren, bis ich mir eine zusammengespart hatte.

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Grüßis die Claudi

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 Betreff des Beitrags: Re: Einen Grundstock an Wolle zulegen...
BeitragVerfasst: Fr 28. Jan 2011, 14:18 
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Taiga-Rad
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Registriert: Di 31. Mär 2009, 16:25
Beiträge: 764
Den Forumsteilnehmerinnen sei Dank, hatte ich ziemlich schnell Gelegenheit, div. Fasern auszuprobieren. Von denen, die mir gefielen, habe ich mir welche bestellt und zwar nach einem gewissen Schema. Anfänglich waren das kleinere Mengen für Kleinteile. Die kann man immer mal selber brauchen oder verschenken. Danach hab ich angefangen, grössere Projekte zu planen und entsprechend Fasern eingekauft, z.B. 1 kg Falkland für einen Pulli. Logisch brauch ich dafür kein ganzes kg. Den Rest kann ich für Fasertausch, zum verkarden, für Kleinprojekte usw. verwenden.

Wenn du einige solcher Projekte abgeschlossen hast, ist automatisch ein gewisser Stock von Fasern übrig. Ausserdem kaufe ich immer mal wieder Rohvliese, z.B. Alpaka u.ä. Da liegen dann ein paar kg auf Lager, die nach und nach verarbeitet werden. Dafür plane ich aber nicht im voraus sondern kaufe sie, wenn die Gelegenheit günstig ist. Es ist für mich noch spannender, aus einem Vlies mit dem ganzen Schmutz drin, von Grund auf etwas zu fertigen. Waschen, kämmen, färben, spinnen, stricken - logisch dauert ein solcher Prozess seine Zeit, aber das Resultat ist umso befriedigender.


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 Betreff des Beitrags: Re: Einen Grundstock an Wolle zulegen...
BeitragVerfasst: Fr 28. Jan 2011, 19:27 
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Flügelspinnrad
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Beiträge: 661
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Am Anfang hab ich mir so gemischte Packungen zugelegt. Gut, da hat man von jeder Faser nicht so viel, aber zum Ausprobieren und vor allem fühlen reichts.
Außerdem entwickelt man mit der Zeit besondere "Sensoren" für Wolle und Wolllieferanten. Ich seh z.B. überall Schafe, wenn ich so durchs Land fahre. Und immer wieder wird Rohwolle angeboten (hier im Forum und über die Spinnweb-Liste). So hat sich mein Lager innerhalb von einem Jahr von einem kleinen Beutel auf mehrere Kilo erweitert.
Da schlägt dann voll der Sammeltrieb durch. Von früheren Aktivitäten hab ich auch noch eine ganze große Truhe voller Stoffe und Unmengen von gekauftem Garn. :D
Bei mir vermehren sich die Vorräte definitiv schneller, als ich sie abarbeiten kann.

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mein Blog: http://blog.dunkelbunt.in


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 Betreff des Beitrags: Re: Einen Grundstock an Wolle zulegen...
BeitragVerfasst: Sa 29. Jan 2011, 10:05 
Bist du wirklich sooo flott im Vernichten deiner Vorräte? Das Spinnen geht bei mir zügig. Hab im Laufe eines Jahres übrigens gute 15kg Spinnfasern gehortet. Jetzt hab ich mal die Spinnbremse gezogen, denn die Wolle wird ja auch nicht weniger, wenn ich immer neue spinne. :)

Das Verstricken dauert dann aber doch etwas länger. Bin grade an einem Pulli.

Anfangs wollte ich übrigens nur bunte Wolle. Mittlerweile lagern hier einige Kilos weißer Wolle (derzeit Merino, BFL, Kidmohair, Seide und einiges an 100g "Pröbchen". Färben macht nämlich auch Spaß ;-) und man muss nicht soooo viel horten, weil man alles mögliche an Farben vorrätig haben will (kann man natürlich trotzdem *g*).

Bin auch nicht so der Schal- und Mützentyp, obwohl ich an dem ein oder anderen Schalmodell nicht vorbeigehen konnte. Derzeit lagern hier ein Laminaria (Tuch) und ein Dreamcoat-Wrap. Beides noch nie getragen und der Laminaria liegt schon seit zwei Jahren... Aber sie gefielen mir so gut. *seufz* Noch in der Nase steckt mir eine Lady Eleanor Entrelac Stole. Schlimm, nüch? :)

Socken werden bei uns aber immer getragen und aus meinen 100g Strängen werd ich da definitiv mal was für diesen Zweck verbraten. Fürchte nur, dass die bei weitem nicht genug Drall haben, um lange haltbar zu sein. Mal schauen, ob anfilzen was bringt...


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 Betreff des Beitrags: Re: Einen Grundstock an Wolle zulegen...
BeitragVerfasst: Sa 29. Jan 2011, 10:49 
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Tahkli
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Registriert: Di 14. Dez 2010, 13:43
Beiträge: 126
Wohnort: Schleswig-Holstein
Ja, ich denke, wenn ich eine größere Menge an Vorrat habe, dann komme ich auch nicht mehr hinterher mit dem verarbeiten. Ich gehe von meinem jetzigen Stand aus - weil: vorstellen kann ich mir noch nicht, einen Riesenvorrat an Wolle zu besitzen :D

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 Betreff des Beitrags: Re: Einen Grundstock an Wolle zulegen...
BeitragVerfasst: Sa 29. Jan 2011, 10:58 
Glaub mir... das geht irrsinnig schnell und wenn du dann noch mit Rohwolle anfängst, erstickst du förmlich in Wolle. Mit Sicherheit finden sich auch in deiner Nähe Schäfer, die überglücklich sind, dass sich jemand für ihre Wolle interessiert. Wenn die Schafe dann ordentlich gehalten und geschoren werden...

Ich hab's nicht so mit Rohwolle. Hab es getestet und das Waschen und trocknen ist nicht prickelnd, wenn man keinen Garten zur Verfügung hat. Dafür lagern hier jetzt aber noch 4kg Alpaka, die teilweise noch kardiert werden müssen. *g*


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 Betreff des Beitrags: Re: Einen Grundstock an Wolle zulegen...
BeitragVerfasst: Sa 29. Jan 2011, 22:48 
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Buch-Charka
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Registriert: Do 16. Jul 2009, 10:52
Beiträge: 1266
Hmm angefangen hab ich mit irgendeinem mischmaschzeug das mir in die hand gedrückt wurde mit den worten so und nu mach mal.
Dannach hab ich bergschaf in die finger gekriegt, was mir eigentlich weniger gefiel,also hab ich mich umgeschaut und auch andere fasern probiert, immer so 100 Gramm päckchen, so das ich austesten konnte wie ist die wolle usw, und für was eignet sie sich vielleicht was ist der unterschied usw.
Falkland z.b. liebe ich zu verspinnen, kann sie mir aber nicht als socken vorstellen, dafür ist das coburger schaf genial geeignet und das liebe ich auch zu verspinnen.

Allerdings muss man dazu sagen das ich nicht stricken kann*g* viele wollknäuel benutz ich nach dem spinnen zum färben, oder farben ausprobieren.
Die gefärbten sachen gehen dann an Leute die ich kenne die stricken und nadeln usw können, dafür krieg ich dann socken ecetera.
Die wolle die ich behalte benutze ich um gürtel zu weben usw.

Und ich teste immer wieder gerne neue sachen aus, jeder hat ne andere art die wolle zu behandeln waschen kadieren usw.
das ist für mich spannender als jeder krimi.

ich zeige auch auf mittelaltermärkten verschiedene wollsorten und wie man sie behandelt hat usw..
Ich habe zwar einiges hier stehen, aber vorwiegend, ungewaschene wolle, weil es mir zur zeit einfach zu kalt zum waschen ist, und alpaka sowie camelwolle, die erst im frühjahr drankommt, falls ich die zeit dazu finde.
für mich ist auch spinnen nicht dazu da das ich wolle kriege zum verstricken, sondern eher um mich ruhig zu halten, mich zu konzentrieren usw.

Also im ganzen hab ich 5 sack wolle, bei der 3 sack schon vergeben sind für freunde und die restlichen zwei auf mräkten verfilzt werden sobald es wärmer ist.
dann hab ich diverse einzelne kleinere mengen für testereien, dann noch ca 3 kilo Merino fürs färben , dann noch falkland und finnsheep weil ich es einfach zu gerne verspinne, dann noch bischen jackobsschaf, das ist aber schon versprochen aus dem soll ne jacke gestrickt werden*g*
Und ein kilo bergschaf von einem bauern hier, dafür krieg ich dann die sommerwolle von einem braunen bergschaf.und das ist ne wolle davon träumt man, nicht weich aber die farbe, das ist als wenn du in Cognak und schokosoße eintauchst, einfach genial.

Naja du siehst schon nicht viel ;o) wie bei shorty, aber könnte ich da plündern dann brauch ich ne neue wohnung *g* und zwar eine viiiiiiiieeeeeel größere


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