Hallo Birgit
Danke für die Tipps.
Inzwischen hab ich mich an Schaf-, Alpaka- und (bitte jetzt nicht gröhlen) Hundewolle versucht. Mit Schaf krieg ich - wenn ich dünn spinne - ein relativ regelmässiges Garn hin. Das Verzwirnen hapert noch ein wenig. Alpaka hatte ich als Startwolle - das wurde ein erstklassiges Effektgarn, dick, dünn, verzwirbelt, zu lose - etwa alles was auf einem Spinnrad zu produzieren ist.
Nicht viel besser ging es mir mit der Hundewolle. Die sieht verzwirnt und in der Maschenprobe aber nicht mal so schlecht aus. Ich bin erstaunt. Allerdings war ich für die ca. 100 g versponnenes Garn min. 3x total am verzweifeln. Deshalb schieb ich die Tüte mit der Wolle meiner Süssen jetzt mal ganz weit nach hinten und übe mit Schaf weiter.
Die völlig verzwickte Alpakawolle wird wohl zu so einer Tasche verarbeitet, wie du sie vorschlägst. Anders als mit Nadel 6 oder 7 kann man die wohl nicht stricken.

Einen Rest werde ich jedoch aufbewahren, als Trösterchen, wenns mal wieder nicht so rund läuft.
Leider hab ich keine geübte Spinnerin in meiner Nähe. Das bedingt, dass ich mich selber durchprobiere. Manchmal mit Erfolg, manchmal ist's eben der totale Leerlauf. Aber zumindest weiss ich nachher, was nicht funktioniert hat. Nicht verzagen - ich übe weiter und frag mich halt eben bei euch durch.
LG
Elsbeth